Dellendoktor: Der Arzt für Ihr verbeultes Auto

Eine Delle in der Karosserie kann das ganze Erscheinungsbild eines Autos trüben. Hier erfahren Sie, wie ein Dellendoktor Abhilfe verschafft und Ihr Auto wieder aufwerten kann.

28.07.2014

Dellendoktor Lackkratzer

Ein Dellendoktor, oder auch Beulendoktor genannt, springt dann ein, wenn der Gebrauchtwagen kleine oder größere Blechschäden mit Beulen oder Dellen hat. Diese entstehen schneller als gedacht, wenn man beim Einparken nicht vorsichtig genug war oder witterungsbedingt Hagelschäden in Kauf nehmen muss. Für kleinere Blechschäden müssen Autofahrer nicht unbedingt in die Werkstatt fahren. Handelt es sich allerdings um eine größere Delle, möglicherweise noch mit Lackschäden, reicht der Dellendoktor nicht mehr aus und Fachmänner müssen in der Werkstatt das betroffene Karosserieteil ausbauen, aufbereiten, neu lackieren und wieder einbauen.

In kleineren Angelegenheiten springt allerdings der Dellendoktor ein, der verschiedene Methoden nutzt, um das Auto frei von Dellen und Beulen zu bekommen. Smart Repair und speziell Lackschadenfreie Ausbeultechniken gehören zum Repertoire des Dellendoktors, der sich um Parkdellen, Hagelschäden und Kastanienschäden kümmert.

1. Welche Techniken nutzt der Dellendoktor?

Dellendoktoren nutzen beim Ausbeulen spezielles Werkzeug und Techniken. Der Vorteil ist, dass ein Dellendoktor das entsprechende Bauteil nicht erst ausbauen muss, sondern direkt an der Karosserie arbeitet. Auf diese Weise erfolgt die Ausbeulung punktuell und spart Kosten sowie Zeit. Einige Dellendoktoren arbeiten mit Lackdoktoren zusammen, sodass – falls Lackkratzer vorhanden sind – diese direkt mit entfernt werden.

Ein Fachmann für Dellen nutzt im Grunde genommen zwei Techniken zur Beseitigung des Blechschadens:

  1. Klebetechnik: Die modernste Form der Lackschadenfreien Ausbeultechnik ist die Klebetechnik, welche unter den Dellendoktoren stark verbreitet ist. Diese Methode ermöglicht es, unzählige Teile am Auto auszubessern. Ein Adapter mit Klebekopf wird direkt in die Mitte der Delle platziert und mit einem Zughammer und Ruck herausgehoben. Dadurch verformt sich die Delle zu einer Beule und kann vom Dellendoktor einfach wieder in die ursprüngliche Form zurückgeschlagen werden.
  2. Dellendrücktechnik: Speziell gebogene Stahlstangen helfen dem Dellendoktor bei der Dellendrücktechnik, um Blechschäden möglichst ohne Rückstände zu entfernen. Dabei werden Beulen von der Rückseite des Bleches aus herausgezogen, beziehungsweise herausgedrückt. Der Experte verwendet spezielle Lampen, Schilde und Tafeln, um den exakten Punkt der Delle auszumachen. Durch die Projizierung paralleler Linien über den Lack, lässt sich eine Verzerrung erkennen. Drückt man die Rückseite der Delle zurück und laufen die Linien wieder parallel, ist die Delle ausgebeult.

2. Dellendoktor: Kosten für die Ausbesserung

Will man eine sehr kleine Delle oder Beule ausbessern lassen, muss man mit durchschnittlich etwa 30 Euro rechnen. Bei einem Durchmesser von circa sechs Zentimetern werden etwa 80 Euro fällig. Es gibt auch Dellendoktoren, die einen gewissen Rabatt gewähren, wenn es mehrere kleine Dellen oder Beulen auf ein und demselben Bauteil sind – vor allem bei einem Hagelschaden kommt das den Kunden zu Gute.

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