So planst Du eine erfolgreiche Probefahrt

Gerade beim Autoverkauf an privat ist die Probefahrt gang und gäbe. Mit sorgfältiger Vorbereitung steht einem erfolgreichen Verkauf nichts mehr im Weg.

Beim Verkauf eines Fahrzeugs ist es keine Pflicht, eine Probefahrt durchzuführen. Dennoch werden die meisten Interessenten darauf bestehen, um den Zustand des PKW zu überprüfen. Auch Du als Verkäufer profitierst davon.

Doch eine Probefahrt will gut vorbereitet sein. Wer im Vorfeld alle nötigen Vorkehrungen trifft, schließt böse Überraschungen aus. wirkaufendeinauto.de steht Dir beratend zur Seite und bietet darüber hinaus eine kostenlose Begutachtung Deines Fahrzeugs. Zusätzlich stellen wir Dir die für Dich in Frage kommenden wkda | Verkaufsoptionen vor.

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1. Kläre den Versicherungsschutz für die Probefahrt ab

Frau steigt zur Probefahrt ins Auto

Generell gilt für die Probefahrt beim Verkauf an privat, dass der Käufer für entstandene Schäden haftet. Besteht für das Fahrzeug eine Vollkaskoversicherung, ist die Kostenübernahme gedeckt. Bei einer Haftpflichtversicherung gilt es zu klären, ob ein Interessent als Fahrer mitversichert ist. Prüfe in jedem Fall Deine Police und sprich mit Deiner Versicherung, wenn Du unsicher bist.

Kläre darüber hinaus mit dem potenziellen Käufer ab, wie Du im Schadensfall mit der Selbstbeteiligung und einer Herabstufung in der Schadenfreiheitsklasse verfährst. Der Interessent muss für die Dir entstandenen Schäden aufkommen. Hierzu ist eine Probefahrtvereinbarung zu empfehlen, denn mit ihr treffen Verkäufer und möglicher Käufer schriftliche Abmachungen.

2. Die Probefahrtvereinbarung und weitere Dokumente

Die Probefahrtvereinbarung führt alle wichtigen Informationen zur geplanten Fahrt auf. Neben der Klärung der Haftung werden weitere Vereinbarungen aller Art dokumentiert. Dazu zählt zum Beispiel die Kostenübernahme für verbrauchten Kraftstoff.

Eine Probefahrtvereinbarung dient also beiden Parteien: Du als Verkäufer vermeidest es, für Verstöße haften zu müssen, die während der Probefahrt begangen wurden. So weist Du etwa anhand von Datum und Uhrzeit nach, nicht selbst gefahren zu sein.

Aber auch der Interessent hat die Möglichkeit, sich auf getroffene Absprachen zu berufen, etwa wenn eine Besichtigung in einer Werkstatt vereinbart wurde. So wissen beide schon im Vorfeld, welche Bedingungen gelten.

Diese Daten gehören in die Probefahrtvereinbarung

  • Persönliche Daten beider Parteien
  • Datum, Uhrzeit und Dauer der vereinbarten Probefahrt
  • Amtliches Kennzeichen des betreffenden PKW
  • Zustand des Fahrzeugs mit allen Schäden und Mängeln (von beiden gemeinsam erfasst)
  • Klärung der Kostenübernahme für den Kraftstoff
  • Haftungsvereinbarungen (bei Schäden und Bußgeldbescheiden)
  • Vereinbarung über Werkstattbesuch während der Probefahrt (optional)

Halte außerdem diese Dokumente zur Probefahrt bereit

Bring zum Termin der vereinbarten Probefahrt die Zulassungsbescheinigung Teil I (früher Fahrzeugschein genannt) mit. Sie dient als Ausweis des PKW und muss bei jeder Fahrt dabei sein.

Die Zulassungsbescheinigung Teil II (früher Fahrzeugbrief genannt) lässt Du hingegen zu Hause. Sie dient dem Besitznachweis zu einem Fahrzeug und ist für eine Probefahrt nicht notwendig.

3. So planst Du den Termin für die Probefahrt

Achte darauf, dass die Fahrt bei Tageslicht stattfindet. Das schafft beste Bedingungen zur Besichtigung des Fahrzeugs vor der Fahrt. Vermeide außerdem die Hauptverkehrszeiten, um die Chance auf freie Fahrt zu erhöhen.

Der Interessent wird die Fahreigenschaften des Autos umfassend testen wollen. Rechne daher damit, dass der potenzielle Käufer eine abwechslungsreiche Strecke fahren möchte. Ist er nicht ortskundig, schlage eine Kombination aus Stadt-, Landstraßen- und Autobahnabschnitten vor.

Plane außerdem genügend Zeit ein. Eine aussagekräftige Probefahrt dauert mindestens 30 Minuten. Stimmst Du einer Untersuchung des PKW in einer Werkstatt zu, verlängert sich dieser Zeitraum entsprechend.

Triff außerdem folgende Vorkehrungen zur Probefahrt

Reinige Dein Auto vor dem Termin innen wie außen, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Unter Umständen erhöhst Du so Deine Chancen auf einen Verkauf zu einem zufriedenstellenden Preis.

Lass Dir vor der Fahrt den Ausweis und den Führerschein des potenziellen Käufers zeigen. Gleiche die enthaltenen Daten auch mit den Angaben in der Probefahrtvereinbarung ab. Fertige außerdem eine Kopie oder ein Foto an, um einen Nachweis in der Hand zu halten. Beachte, dass Farbkopien unzulässig sind, da sie unter den Vorwurf der Urkundenfälschung fallen könnten.

Möchte der Interessent allein fahren und Du willigst ein, lass Dir unbedingt einen Pfand oder eine Kaution aushändigen.

Der mögliche Käufer hat keinen rechtlichen Anspruch darauf, die Probefahrt ohne Dich durchzuführen. Bestehe also auf Deine Mitfahrt, wenn Du ein ungutes Gefühl hast.

4. Besichtigung des Fahrzeugs und Aufklärung

Vor der Probefahrt ist die Besichtigung des Fahrzeugs wichtig für das weitere Vorgehen. Schau Dir Dein Auto gemeinsam mit dem Interessenten an und beantworte Fragen. Teile ihm alle bekannten Mängel des Fahrzeugs mit. Ein offener Umgang mit diesem Thema schafft eine angenehme Basis für die späteren Verkaufsverhandlungen.

Notiere die gemeinsam festgestellten Punkte in der Probefahrtvereinbarung. So wird einvernehmlich erfasst, welche Schäden und Mängel schon vor der Probefahrt vorhanden waren. Anschließende Auseinandersetzungen sind dann kein Thema. Zudem vermeidest Du damit, dass der Interessent versucht, den Preis wegen nicht erwähnter Mängel zu drücken.

5. Die Probefahrt

Überlege, ob Du selbst bei der Probefahrt mitfährst oder nicht. Der Vorteil einer Mitfahrt ist, dass weitere Fragen schon währenddessen geklärt werden. Zudem hast Du so Einfluss darauf, was während der Probefahrt mit Deinem Auto geschieht. Bitte gegebenenfalls auch eine dritte Person, als Zeuge mitzufahren.

Achte darauf, Dich während der Probefahrt nicht zu viel mit dem Fahrer zu unterhalten. Auch wenn Du Dich gut mit ihm verstehst, dient die Probefahrt dazu, das Auto besser kennen zu lernen. Mancher Fahrer legt auch bei Probefahrten einen riskanten Fahrstil an den Tag. Nicht nur dann gilt: Wenn Du ein ungutes Gefühl hast, brich die Probefahrt ab.

6. Nach der Probefahrt kommt der Verkauf

Wenn Du Dir den Aufwand für eine Probefahrt ersparen möchtest, stellst Du Dein Auto einfach in einer unserer zahlreichen Filialen in ganz Deutschland zur Begutachtung vor. Am Ende des Termins nennen wir Dir Deine verfügbaren wkda | Verkaufsoptionen. Jede davon bietet ihre eigenen Vorteile.

wkda | Direktverkauf

  • direkter Ankauf für die meisten Autos verfügbar
  • kostenlose Abmeldung bei der Zulassungsstelle
  • bargeldlose Überweisung auf Dein Konto
  • keine Gebühren

wkda | Händlerauktion

  • Auktion mit 45.000 europaweiten Händlern
  • voller Zugriff auf das eigene Auto
  • keine Verkaufsverpflichtung
  • kostenloser Abmeldeservice
  • keine Gebühren

wkda | Privatverkauf

  • professionelle Vermarktung Deines PKW mit Deinem Wunschpreis
  • nur seriöse Anfragen werden weitergeleitet
  • Service jederzeit kostenfrei kündbar
  • geringe Gebühr von maximal 299 Euro

Wie unsere Kunden unseren Service bewerten

Hier läuft es noch fair
Thomas G. | Köln | Mazda 3, 2012 27.07.2018
Alles perfekt gelaufen Besser Gehabes nicht
Thorsten F. | Dortmund | Opel Agila, 2008 05.08.2018
Hätte, nach all den unterschiedlichen Kommentaren im Netz, nicht gedacht das so einfach und reibungslos ablaufen kann. Sicher hätte man bei einem Privatverkauf etwas mehr erzielen können, aber den Stress wollten wir uns nicht antun.
Andrea O. | Mainz | Skoda Fabia, 2014 06.09.2018